Aktuelle Tarifänderungen und Besonderheiten

Nationalpark-Ticket  
Das Nationalpark-Ticket (Juni 2016)
   - drei Verbünde, ein Ticket

Der Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord und ganz besonders der Nationalpark Schwarzwald sind attraktive Ziele für Wanderer, Radfahrer, Natur- liebhaber und Wissbegierige, Einheimische und Feriengäste. Das Nationalparkzentrum Ruhestein hat die schöne Anschrift Schwarzwaldhochstraße 2 in Seebach. Drei Verkehrsverbünde strecken Ihre Finger aus in die wundervolle Landschaft auf Höhenlagen über 1000 m. Von Nordwest fahren Busse im Tarifgebiet der Karlsruher Verkehrsverbunds KVV hinauf nach Seelbach, von Südwest aus der Ortenau mit dem TGO-Tarif und schließlich aus Südost der Freudenstädter Verbund VGF.

Als Konus-fahrender Tourist braucht sich niemand um Tarifgebiete und -grenzen in dieser Gegend fernab der großen Zentren zu kümmern. Auch mit dem Baden-Württemberg-Ticket kann sich der Nutzer freizügig aus dem ÖPNV-Angebot bedienen.
Der Kunde eines der drei Verkehrsverbünde, ob mit Einzelfahrschein oder Zeitkarte, musste seine "Grenzen" durchaus beachten. Mit dem Nationalpark-Ticket zum Pauschalpreis werden die Grenzen überschritten (nun wird es offiziell):

Die Nationalparktickets gelten in einer definierten Nationalparkticket-Gebietskulisse. Diese erstreckt sich über Teilbereiche von drei Verkehrsverbünden und fasst diese nutzerfreundliche zusammen. Fahrgäste, die in diesem Bereich einsteigen (z.B. Wanderer usw.) erhalten ausschließlich Nationalparktickets (Stand Juni 2016):
NP-Soloticket: 2,40 € / 1 Person. Gültig pro Tag.
NP-Familienticket: 4,60 € / 2 Personen. Falls min. eine Person 18 Jahre oder älter,
  dann inklusive zwei oder alle eigenen Kinder unter 15 Jahren.
NP-Gruppenticket: 9,20 € / 5 Personen.
NP-Großgruppenticket: Vervielfachung des NP-Gruppentickets.
 
 

TGO Tarif SchuelerAbo

Beim JOB-TICKET schon lange üblich, jetzt auch als

Schülerjahres-Abo (Aug. 2016)

Die Schülerjahreskarte hat lang auf sich warten lassen. Auf der Eltern-Seite gibt es dafür ebenso viele Argumente, wie auf Seiten der Verkehrsunternehmen und der Tarifanbieter. Wer genug hat von langen Schlangen an Fahrkartenverkaufsstellen - im schlimm- sten Fall im elend verspäteten Linienbus am Monats- anfang - kann sich nun der Bequemlichkeit hingeben: Einmal bestellt kommt die Monatsfahrkarte nun immer pünktlich per Post ins Haus. Die Heranwachsenden müssen nicht mehr mit viel Geld in der Tasche herumlaufen, um den Fahrschein zu bezahlen, die (teilweise unfreiwillige) Graufahrerei am Monatsanfang entfällt, das Elternkonto wird dafür berechenbar am 1. Tag des Monats belastet. Fertig. Eine gute Sache! Für jeden Schüler?

Die TGO-Schülermonatskarten sind ja schon seit vielen Jahren nicht nur eine simple Fahrkarte zwischen Zuhause und der Schule. Ab 14 Uhr ist die Karte im gesamten Verbundgebiet gültig. An Wochenenden und gesetzlichen Feiertagen können zudem Eltern und Geschwister (diese ohne Altersbeschränkung) kostenlos vom Karteninhaber in der TGO mitgenommen werden! Diese Regelung ist deutschlandweit einmalig und bezieht sie sich ausschließlich auf den Ortenaukreis. Seit 2003 ist das Schüler-Ticket zusätzlich als Freizeitkarte über die Grenzen der TGO hinausauch in den vier Partnerverbünden im Südwesten gültig (FANTA5).
Diese Vorteile gelten auch für die neue Schüler-Abo-Karte. Und sie können die Entscheidung für die Abo-Bestellung durchaus positiv beeinflussen. Denn auch Schüler, die im Sommer häufig mit dem Fahrrad zur Schule fahren, können die Abo-Karte in der Freizeit für Fahrten mit oder zu Freunden, Besuch bei den Großeltern im Breisgau usw. zur freien Fahrt in Bus und in Zügen des Regionalverkehrs ohne weitere Kosten nutzen. Denn der so genannte Zusatznutzen dieser Schülerfahrkarten des Ortenaukreises ist hervorragend. Und das alles frei Haus ...


 
 

Touch&Travel-App  
Das Smartphone-Ticket (Okt. 2014)
- die Umkehrung eines Prinzips

Mann oder Frau ab 18 nehme (s)ein Smartphone oder iPhone, lade kostenlos vom App-Store die "Berühre-und-Reise-App" (Entschuldigung, natür- lich Touch&Travel-App), erhält nach einer Registrierung unter www.touchandtravel.de einen PIN, mit welchem man sich zur ersten Nutzung von TnT (Touch&Travel) anmeldet. Und los geht's - ach nein, vor der Fahrt müssen auf alle Fälle noch die Standortdienste über GPS-Satelliten-Ortung am Handy eingeschaltet werden. Aber jetzt, während der Zug bereits einfährt und am Automaten noch mehrere reisewillige Kunden ungeduldig warten, wird mit einem touch on button "Fahrt beginnen" die Berechtigung zur Mitfahrt in Bus und/oder Bahn eingeholt. - Die Abrechnung kommt dann erst, wenn Mann oder Frau das letzte Beförderungsmittel der Reise wieder verlassen hat und dieses über einen weiteren touch kundtut.

Das System ist genial: Durch die Ortung des Kunden-Mobiltelefons kann der Fahrtverlauf zweifelsfrei erfasst werden. Die Abrechnungsstelle kann aus den erfassten Daten auch das Verkehrsmittel ermitteln (RE oder IC usw.) und damit den Fahrpreis angepasst berechnen. Am Monatsende wird dann abgebucht...
Die TnT-App hat sehr viele Möglichkeiten, um zum Beispiel lästige Abfragen vor jeder Fahrt (Wagenklasse, Bahncard usw.) in Benutzerprofilen zu speichern, kennt unterschiedliche Arten der An- und Abmeldung der Fahrt und ist sogar im TGO-Bereich in der Lage, eine Bestpreisabrechnung am Ende des Tages durchzuführen. Für jede Einzelfahrt wird zum besonders günstigen Preis der Punktekarte abgerechnet, wenn die Fahrten aber mit dem Tagespass24 günstiger gewesen wären, wird nur der Preis für den Tagespass24 abgerechnet!.
Das Werbebild für TnT wurde vom Bericherstatter gespiegelt um zu verdeutlichen, dass eine bisherige Grundregel für Einzelfahrscheine umgedreht worden ist. Nicht erst Fahrkarte aussuchen und bezahlen, dann einsteigen - TnT heißt vielmehr zuerst den Willen zu bekunden, dass man fahren möchte (Anmeldung/Fahrt beginnen), und erst am Ende der Fahrt erfährt man, was für die entsprechende Fahrt bezahlt werden muss. Dazu fallen mir einige Fragen ein...
Schließlich soll der Begriff touchandtravel untersucht werden. Die Abkürzung TNT erinnert an Sprengkraft. Und tatsächlich steht im Wörterbuch für touch off die Übersetzung (Bombe) zünden und (Explosion) auslösen. Viel friedlicher hört sich Bedeutung von touch an: berühren, anfassen, betasten. Und schließlich touch on - antippen. Das kommt hin. Antippen und reisen - klingt nicht schlecht...

fanta5-Verbünde  
fanta5-HandyTicket seit dem 11.12.2011

Die südbadischen "fanta5"-Verkehrsverbünde TGO, RVF, VSB, RVL und WTV sind immer für eine Überraschung gut. HandyTickets gibt es schon in einigen Verkehrsverbünden in Deutschland. Was in Südbaden, man kann auch sagen im fanta5-Land, auf die Beine gestellt worden ist beinhaltet allerdings neue und besonders zukunftsweisende Elemente: Das HandyTicket über Verbundgrenzen hinaus. Mit dem "HandyTicket fanta5" ist es erstmals in Deutschland möglich, ein Handy, iPhone oder Smartphone als Fahrkarte sowohl innerhalb eines Verbundes als auch über Verbundgrenzen hinweg einsetzen zu können.

Das Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg fördert dieses komplexe Projekt mit nahezu 700 000 EUR. Ministerialdirigent Elmar Steinbacher vom MVI sieht mit der Einführung am 11.12.2011 ein weiteres Zugangshemmnis zur Nutzung des ÖPNV überwunden. Konnten bisher schon die Fahrplandaten von Bussen und Bahnen mit dem internetfähigen Handy abgerufen werden, so kann nun auch die passende Fahrkarten, nach einmaliger Anmeldung im System, geladen werden. Die Anmeldung gilt übrigens für alle Verbünde in Deutschland, die ein Handyticket anbieten. Die Abrechnung erfolgt bargeldlos.

Im datentechnischen Hintergrund des HandyTickets, eine der möglichen Formen des "eTickets Deutschland", arbeitet das elektronische Fahrgeldmanagementsystem von VDV-Kernapplikations GmbH & Co KG. Da es im fanta5-Gebiet fünf Verbünde mit unterschiedlichen Tarifstrukturen, eine große Zahl von Betreibern (auf der Schiene DB Regio, SBB-Deutschland, SWEG, OSB, HzL, aber auch Straßenbahnen usw., auf der Straße eine Vielzahl von Busunternehmen, städtische Verkehre usw.) und eine unüberschaubare Anzahl von Verkehrsverbindungen gibt, bedarf es aber zusätzlich eines immensen Aufwands, um von der Verbindungssuche und -Auswahl bis hin zur Bestwert- abrechnung für den Kunden zu kommen. Über das HandyTicket kann aber selbstverständlich auch die einfachste Variante gebucht werden, die 24 Stunden lang freizügige Fahrten im 7000 qkm großen fanfa5-Raum erlaubt: das Ticket badisch24 als Ergänzung für Zeitkarteninhaber. Damit bekommt der Nutzer schon eine leise Ahnung des Ziels, worauf das Verkehrsministerium hinsteuert - landesweite Tarif zur einfachen Nutzung des ÖPNV.


 

TGO Seit 15 Jahren grenzüberschreitende Fahrkarten über den Rhein: der deutsch-französische EUROPASS wird immer besser
 
Erweiterung des hervorragenden Angebots
neu: EUROPASS 24h Mini und
EUROPASS-Family 24h Mini für den Raum Strasbourg/Kehl
neu: EUROPASS-Monatskarte und EUROPASS-Monatskarte Mini

Tarifbrücken über den Rhein

Besonders erfreulich ist das stete Bemühen um den Ausbau von Tarifangeboten, die grenzüberschreitenden Fahrgäste nicht an der Staatsgrenze scheitern. Der Ortenaukreis mit seinem Tarifverbund TGO prescht bereits im November 1997 durch eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit der CUS in Strasbourg und Umgebung weit voraus: Der EUROPASS 24h wird vereinbart und eingeführt.

Mittlerweile hat das grenzüberschreitende TGO-Angebot viele Ergänzungen gefunden. Die Family-Version des Europass, die Europass Monatskarte und das Sortiment mit dem Zusatz "+FDS", die alle grenzüberschreitenden Vorteile für Kunden der Ortenau-S-Bahn durch den Ausläufer des Landkreises Rottweil bis nach Freudenstadt erweitert. Neu hinzu kommen ab 1. November 2011 die "Mini"-Versionen des Europass für den Kleinen Grenzverkehr zwischen Kehl und Strasbourg (TGO-Tarifzone 20 + CUS Strasbourg).

Bereits seit dem letzten Jahr ist der Anreiz zum Kauf einer TGO-Schülermonatskarte für September bereits zum Ferienbeginn nochmals gesteigert worden. Unabhängig von den eingetragenen Tarifzonen ermöglicht die Karte jetzt auch vom 1. bis 31. August die kostenlose Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs in Strasbourg. Umgekehrt gilt das natürlich auchfür Schülerinnen und Schüler aus Frankreich. "Den Eurodistrikt im wahrsten Sinne erfahren" schwärmt Landrat Frank Scherer mit Recht.

 
 

TGO Aktuelle Tarifänderung: keine Preiserhöhung zum 01.08.2009!
Neue Kombikarte zum Schwarzwald-Baar-Kreis
Mobilitätsgarantie bei Verspätungen

Alle bisherigen Fahrkarten bleiben 2009 preislich unverändert! Zusammen mit den neuen Angeboten werden diese im neu aufgelegten Tarifprospekt "Alle Fahrkarten. Alle Preise." vorgestellt. - Kostenlos erhältlich ab sofort an allen Fahrkarten- verkaufsstellen.

Die bekannte übertragbare Jahreskarte "12 für 10" (12 Monate fahren, 10 bezahlen) kann ab August gegen geringen Aufpreis alternativ auch als Jahreskartenabonnement mit monatlicher Abbuchung bei der TGO beantragt werden.

Berufspendler, die aus dem Ortenaukreis kommend in Richtung VSB (Verkehrsverbund Schwarzwald-Baar) auspendeln, können ab August mit der neuen Ergänzungskarte "TGO-Kombikarte-VSB" für nur 18 Euro pro Monat dessen Tarifzone 1 (Region Triberg) befahren.

Inhabern von Wochen-, Monats- und Jahreskarten Erwachsene sowie Schwerbehinderten wird dere TGO ab August eine Mobilitätsgarantie anbieten. Das bedeutet: Man darf auf ein Taxi umsteigen, wenn der Bus oder Nahverkehrszug auf einer Linie im TGO-Verbundraum mehr als eine halbe Stunde Verspätung hat - vorausgesetzt, es gibt keine andere geeignete Fahrmöglichkeit im öffentlichen Personennahverkehr. Die TGO übernimmt dann auf schriftlichen Antrag und unter Einreichung der Originalquittung die Kosten des Taxis bis zu 35 Euro (Wochen-/Monatskarten) bzw. 50 Euro (Jahreskarten).
Weitere Infos zur Mobilitätsgarantie, zur passenden Fahrkarte oder zum Fahrplan gibt es bei der TGO-Geschäftsstelle im Landratsamt, TGO-Hotline 0781/805-9643, oder im Internet unter www.ortenaulinie.de.

 
 

TGO City-Ticket und City mobil
Angebote für Fernverkehrsreisende
Offenburg ab 09.12.2007 "City-Ticket-Stadt"

Zum Fahrplanwechsel am 9. Dezember 2007 wird Offenburg eine "City-Ticket-Stadt". Das "City-Ticket" wird Bahncard-Inhabern ohne Aufpreis auf die Fernverkehrs- Fahrkarte gedruckt, wenn diese Offenburg als Start- oder Endpunkt der Reise über 100 km ausweist. Mit Bussen und Bahnen kann damit innerhalb der TGO-Tarifzonen 50, 51 und 52 die Fahrt begonnen oder beendet werden, ohne zusätzliche Fahrscheine vom oder zum Bahnhof zu erwerben. Ohne Bahncard kann hingegen das Angebot "City mobil" genutzt werden. Beim Kauf der Fernfahrkarte wird einfach der Fahrpreis eines TGO-Einzelfahrscheins oder einer TGO-Tageskarte für das Offenburger Stadtgebiet hinzugebucht. Gerade für ortsfremde Reisende erleichtert sich der Übergang vom Zug auf den örtlichen Nahverkehr, wenn dabei keine zusätzliche Fahrkarte gelöst werden muss.

 

TGO Tariferhöhung zum 1.8.2007 und ein neues Angebot:
"badisch24" - die gemeinsame Anschluss-
karte von TGO, RVF, VSB, RVL und WTV

Zum 10.06.2007 wurde das Angebot auf der Schiene wegen der reduzierten Regionalisierungs- mittel gekürzt (wobei der Ortenaukreis glimpflich davon kam, insgesamt im Vergleich zum Vorjahr sogar ein erweitertes Angenbot bekam: auf der Schwarzwaldbahn und zwischen Offenburg und Strasbourg). Auch der ÖPNV auf der Straße leidet unter den Zuschusskürzungen (z.B. für neue Busse), zusätzlich sind weiter steigende Energiekosten zu verkraften. Um das gute Angebot im Kreis aufrecht zu erhalten, muss etwas auf der Einnahmeseite geschehen.

Zum 1.8.2007 werden die TGO-Tarife angehoben. Die Anhebung fällt aber bei weitem nicht so hoch aus, dass mit den zu erwartenden Mehreinnahmen die Mehrausgaben ausgeglichen werden können. Vielmehr trägt die deutlich wachsende Zahl an Kunden dazu bei, dass die Kosten für alle nur mäßig steigen. Die Tariftabelle zeigt die Steigerungsraten im Detail. Die Angabe der Preiserhöhung von 2,9% ergibt sich nicht aus dem Mittelwert der Erhöhung aller Einzelangebote, sondern aus dem erwarteten Verkaufsmix der verschiedenen Fahrkarten. Die ständig wachsende Akzeptanz und Nutzung des ÖPNV in der Bevölkerung - mit im Bundesver- gleich weit überdurchschnittlichen Steigerungsraten - gereicht allen Beteiligten zum Vorteil. Sie ist aber auch eine Bestätigung für alle diejenigen, die nicht nur mit dem ÖPNV Geld verdienen, sondern sich auch für Qualität und Fortentwicklung einsetzen.


 

TGO Anschlusstageskarte für Zeitkarten
seit 1. August 2007 als
Zusatzangebot für ÖPNV-Stammkunden

"badisch24"

    - die symbadische Erschließung der südbadische Verkehrsverbünde

Jede TGO-Zeitkarte kann durch den Kauf eines Tickets "badisch24" zu einer 24- Stunden-Netzkarte des Nahverkehrs in den fünf südbadischen Verbünden mutieren. Es handelt sich dabei um die Partnerverbünde TGO, RVF, VSB, RVL, WTV, die sich bereits 2003 für den Zusatznutzen von Schülermonatskarten zusammengeschlossen hatten.

Mit der TGO-Zeitkarte + badisch24 (9,90 EUR seit 01.08.07, 10,90 EUR seit 09.12.12):

  • zum Museumsbesuch nach Weil am Rhein
  • über die Schwarzwaldbahn zur Donauquelle
  • das Höllental hinauf und weiter zum Schluchsee

Diese Nutzungserweiterung auf fünf Verkehrsverbünde stellt eine wesentliche Attraktivitätssteigerung dar. Im Vergleich zum ebenfalls günstigen Baden-Württemberg-Ticket bekommen Zeitkarteninhaber die Freizügigkeit im Nahverkehr für 24 Stunden etwa zum halben Preis. Prima!

Die neue Regelung gilt in den Verbünden:

  • Tarifverbund Ortenau (TGO) im Ortenaukreis
  • Regio-Verkehrsverbund Freiburg (RVF) in der Stadt Freiburg und
        den Kreisen Emmendingen u. Breisgau Hochschwarzwald
  • Verkehrsverbund Schwarzwald-Baar (VSB) im Landkreis
        Schwarzwald-Baar
  • Regio Verkehrsverbund Lörrach (RVL) im Landkreis Lörrach
  • Waldshuter Tarifverbund (WTV) im Landkreis Waldshut
  •  

     

    TGO Tariferhöhung zum 1.8.2005 um durchschnittlich 4,2%
    - verbunden mit strukturellen Änderungen

    Das vorbildlich gestaltete TGO-Faltblatt zur Tarifinformation musste bereits nach einem Jahr wieder neu gedruckt werden. Teilweise dramatisch sinkende (Landes-) Zuschüsse für den ÖPNV und steigende Kosten auf der Ausgabenseite (besonders Energie-, aber auch Personalkosten) gefährden den hohen Qualitätsstandard im ganzen Land. Die TGO reagiert mit Preissteigerungen, die insgesamt an der Obergrenze des Vertretbaren liegen. Die Reallöhne vieler ÖPNV-Kunden sinken oder stagnieren, aber die Ausgaben steigen - über mehrere Jahre betrachtet - erheblich. Die Umsetzung der neuen Tarifstruktur kann ganz grob folgendermaßen charakterisiert werden: Für wenige Zonen, unabhängig vom Angebot, muss deutlich mehr bezahlt werden, Tickets für Weitfahrer werden kaum teurer. Durch den Wegfall der Zone 9 werden Einzelfahrscheine der bisherigen Stufe 9 sogar um 9,3% billiger.

    Schülerbeförderung und ÖPNV-Finanzierung sind durch den §45a Personenbeförderungsgesetz (PBefG) unheilvoll miteinander verknüpft. Das führte bereits 1999, ausgelöst durch die Abschaffung der Kindertarife mit der Punktekarte, zu viel Ärger. Um den Verkauf von Schülermonatskarten zu sichern, wurden nun die Preise für die drei niedrigen Stufen der Einzelfahrausweise für Kinder überproportional erhöht. Die entstehenden Härten für Familien mit Kindern werden teilweise durch die besonders kundenfreundlichen Mitnahmeregelungen bei vielen Angeboten kompensiert. Preise siehe Tarifübersicht  


         EUROPASS-Monatskarte
         und TGO-Zusatzkarte zur EUROPASS-Monatskarte
     

    EUROPASS am Automaten

    Ganz NEU im Tarif findet sich die TGO-Zusatzkarte zur EUROPASS-Monatskarte. Deren Gültigkeit kann damit für 17,- auf den gesamten Ortenaukreis ausgedehnt werden. Der Gesamtpreis für die EUROPASS-Monatskarte mit TGO-Zusatzkarte liegt nur geringfügig über den Kosten einer TGO-Netzkarte - ein sehr attraktives Angebot!

     

    TGO Seit dem 12. Dezember 2004 erhältlich:
    der EUROPASS 24h + FDS
    und der EUROPASS family 24h + FDS

    EUROPASS 24h von/bis Freudenstadt Die grenzüberschreitende Tageskarte für
    eine oder zwei Personen mit Kindern gibt es jetzt auch einschließlich der Fahrt über die Verbundgrenze im oberen Kinzigtal hinaus bis Freudenstadt. Wer von Freudenstadt (Stadtbahnhof oder Hauptbahnhof) in die Ortenau oder ins Elsass fahren möchte, kann dies seit dem 12.12.2004 nicht nur umsteigefrei mit der Ortenau-S-Bahn bis Offenburg tun, es genügt auch der Kauf des grenzüberschreitend gültigen EUROPASS 24h + FDS (Gültigkeit 24 Stunden, Preise siehe Tarifübersicht).


     
     

    TGO Seit dem 1. August 2004 im TGO-Tarifangebot:
    der EUROPASS Family 24h

    EUROPASS 24 für Familien Die grenzüberschreitende Tageskarte für
    zwei Personen und Familien! (EUR 9,90 Stand 2004)

    24 Stunden lang berechtigt der EUROPASS24 zur Benutzung aller Nahverkehrsangebote im Ortenaukreis und der Region Strasbourg. Das seit Juni 2003 zwischen Strasbourg und Kehl verdichtete Zugangebot, jetzt mit Rückfahrmöglichkeit auch nach Mitternacht, ist ein zusätzlicher Anreiz zur günstigen und bequemen Fahrt in Bussen und Bahnen mit dem EUROPASS24.

     
    Am 1.1.2004 wurde das Angebot der Erwachsenen-Zeitkarten um ein wichtiges Element erweitert:
    Die unpersönlichen Jahreskarte "12 für 10" (fahre 12 Monate - bezahle 10).
     
     
     

    TGO Nach Sommerhit und Ferienticket gibt es
    seit 1. September 2003 ein grenzenlos
    tolles Angebot für Schüler:

    Fünf südbadische Verkehrsverbünde öffnen ihre Grenzen

    Jede Schülermonatskarte eines Verbundes gilt seit 1. September ohne Aufpreis als Freizeit-Karte verbundweit bei den Partnerverbünden TGO, RVF, VSB, RVL, WTV, und zwar

    • montags bis freitags ab 14:00 Uhr,
    • an Samstagen, Sonn- und Feiertagen ganztägig,
    • an gesetzlichen (nicht an beweglichen) Ferientagen

    Diese Nutzungserweiterung auf fünf Verkehrsverbünde stellt eine wesentliche Attraktivitätssteigerung dar, ohne dass sich die jeweiligen Verkaufspreise der Fahrkarten ändern. Die fünf Verkehrsverbünde in Südbaden verbessern damit erneut ihr Angebot im Ausbildungsverkehr zugunsten von Kindern und Jugendlichen.

    Die neue Regelung gilt in den Verbünden:

  • Tarifverbund Ortenau (TGO) im Ortenaukreis
  • Regio-Verkehrsverbund Freiburg (RVF) in der Stadt Freiburg und
        den Kreisen Emmendingen u. Breisgau Hochschwarzwald
  • Verkehrsverbund Schwarzwald-Baar (VSB) im Landkreis
        Schwarzwald-Baar
  • Regio Verkehrsverbund Lörrach (RVL) im Landkreis Lörrach
  • Waldshuter Tarifverbund (WTV) im Landkreis Waldshut

  •  

    Neu seit 1. Mai 2002 im TGO-Tarif:

    Der Autoschoner!

     

    Zunächst war es nur ein zeitlich befristeter Versuch über die Sommermonate, der "Wochenend-Fahrspaß für die ganze Familie" - so der Werbeslogan des Tarifverbunds. Schon bisher wurden die Stammkunden des ÖPNV im Ortenaukreis dazu animiert, auch am Wochenende ihre Monatskarten zu benutzen. Jetzt sind die Zeitkarten aber nicht nur unabhängig von der aufgedruckten Zonenzahl im ganzen Ortenaukreis gültig, auch die Familie (ein Erwachsener und zwei oder alle eigenen Kinde) kann kostenlos mitfahren.

    Eine ganz besondere Idee, und damit steigt der Ortenauer Tarifverbund auf zur einsamen Spitze im Ländle auf, ist die neue Regelung, die es den Schülern mit Monatskarten ermöglicht, die Familie zum Wochenendausflug einzuladen! Eltern und Geschwister fahren in allen Bussen und Nahverkehrszügen innerhalb der Kreisgrenzen kostenlos mit.

    Auch wenn Papa noch so kleinlich rechnet, konkurrieren kann er jetzt mit seiner Benzinkutsche nicht mehr. Die Tochter mit ihrer Schülermonatskarte, die sie wochentags für die Fahrt von Renchen nach Achern zum Gymnasium braucht, "bezahlt" damit den Ausflug im InterRegioExpress nach Hornberg für die Eltern und das Brüderchen (Papa wird sich durch ein etwas größeres Eis im Schlosscafé revanchieren).

    Pack die Badehosen ein (für jeden eine) und die TGO Monatskarte (eine für alle) - ein echter Sommerhit der Ortenaulinie! Ersatzweise dürfen es aber auch die Schlittschuhe sein, denn das bemerkenswerte Angebot wurde zunächst bis zum 31.12.2002 verlängert und ist seit 01.01.2003 ein fester Bestandteil des TGO-Tarifs.

    Übrigens: anstatt einer Monatskarte tut's auch ein Job-Ticket, der Stadtschlüssel oder eine Wochenkarte!

     

    Fahrradmitnahme kostenlos seit 1. Juli 2002

    Seit dem 1. Juli 2003 gibt es beim Tarifverbund Ortenau TGO ein besonderes Angebot für Fahrradfahrer. Montags bis freitags ab 9 Uhr und am Wochenende und Feiertagen werden Fahrräder im Rahmen des zur Verfügung stehenden Platzes in den Nahverkehrszügen kostenlos mitgenommen. Montags bis freitags vor 9 Uhr ist weiterhin ein Einzelfahrschein für Erwachsene (zwei Zonen) für die Mitnahme zu bezahlen. Das Angebot war zunächst bis zum 31. Oktober 2002 befristet, wurde aber bis zum 31.12.2002 verlängert. Seit dem 01.01.2003 ist diese Regelung fester Bestandteil des TGO-Tarifs. Als letzter der unmittelbar angrenzenden Verbünde hat der RVF sich zum 01.09.2003 dieser Regelung, beschränkt auf die Rheintalbahn, ebenfalls angeschlossen.

     

    "Alte Hüte"

    - aber wichtige Schritte auf dem Weg zu attraktiven Verbundtarifen
     

    Das Schülerferienangebot der TGO

    Schön blöd ist natürlich, wer eine Schülermonatskarte für August (siehe Foto unten) kauft, berechtigt doch die September-Karte auch zur Benutzung aller TGO-Verkehrsmittel während der gesamten Sommerferien.

    TGO-Fahrkartenautomat Auch Fahrscheinautomaten können bei einer Tarifänderung "verstört" reagieren: Wer Ende Juli 2000 dem Automaten eine Schülermonatskarte entlocken wollte, erhielt die Karte nicht nur zwei Mark billiger, als es der TGO-Tarif vorsieht, sondern auch noch mit einer Gültigkeit für die 1. Klasse der DB-Züge. Das Foto entstand am Display des Automaten am Busbahnhof Offenburg (pa).


     

    Informationen zu den wesentlichen Änderungen der TGO-Tarife und Tarifbedingungen zum 01.08.1999 und zu den Tarifänderung mit Preiserhöhung am 01.08.2000 (Preise in EUR ohne Gewähr)

     
    • Neue Altersgrenzen für Kinder: 6-14 Jahre (4-11 bis 31.07.1999); Kinder erhalten weiterhin nur bei Einzelfahrscheinen bis zu 50% Ermässigung.
    • Tagespass 24 - "Das attraktive 24-Stunden-Ticket für die ganze Familie" (TGO-NEWS 3/99).
      Für EUR 3,70 können vier Tarifzonen 24 Stunden beliebig befahren werden; Mitnahme von zwei Kindern für Personen ab 18 Jahre möglich.
    • TGO-Werbung
    • Die Schülermonatskarte gilt werktags ab 14 Uhr, am Wochenende, an Feiertagen und in den Ferien als Ortenaukarte.
    • Alle TGO-Erwachsenenzeitkarten gelten am Wochenende und an Feiertagen im gesamten Verbundgebiet und berechtigen zur Mitnahme von zwei Kindern.
     

    Lange gefordert - seit 1. Februar 2000 TGO-Tarif

    • Familien mit mehr als zwei Kindern dürfen bei allen Angeboten, bei denen bisher zwei Kinder zwischen 6-14 Jahren kostenlos mitgenommen werden konnten, jetzt alle eigenen Kinder mitnehmen. Beim Europass gilt dieses Angebot nur auf deutschem Gebiet.
    • Die Fahrradkarte kostet im TGO-Gebiet einheitlich wie eine Fahrschein der Preisstufe 1-2.
     

    InterRegio wird in das Angebot des TGO integriert

    • Seit dem 1. Oktober 1999 kann der InterRegio zwischen Offenburg, Hausach und Hornberg mit TGO-Fahrscheinen benutzt werden. In diesen Züge der DB Reise&Touristik AG gelten aber auch weiterhin DPT-Fahrscheine (und damit auch die BahnCard).
    IR 2477 in Hornberg
    IR 2477 erreicht soeben Hornberg
    • Mit dem Fahrplanwechsel am 10.06.2001 entfallen fünf von sieben IR-Zugpaaren der Linie 19 zwischen Karlsruhe und Konstanz. Sie werden durch Nahverkehrszüge der neuen Gattung IRE ersetzt. Gleichzeitig wird die Anerkennung von TGO-Fahrscheinen auf alle InterRegios in der Ortenau ausgedehnt. Frei gegeben ist damit auch der IR "Höllental" zwischen Achern und Lahr.

    SWT der SWEG 18. November 2000 - endlich wird das

    "Schöne-Wochenend-Ticket"

    auch auf den SWEG-Strecken im Achertal und Harmersbachtal anerkannt.

     
    Kein unfreiwilliges Schwarzfahren mehr im Acher- und Harmersbachtal

    Die Fahrer der Triebwagen zwischen Achern und Ottenhöfen sowie zwischen Biberach und Oberharmersbach-Riersbach sind erleichtert: Endlich gibt es keine Diskussionen mehr mit Fahrgästen, die am Wochenende mit dem Angebot der Deutschen Bahn "Schönes Wochenende" unterwegs sind. Auf den beiden Bahnstrecken der SWEG wurde der günstige Fahrschein für bis zu fünf Personen bisher nicht anerkannt. Und so konnte passieren, was der Arbeitskreis Nahverkehr Ortenau schon seit geraumer Zeit bemängelt hat: Fahrgäste wechselten zum Beispiel in Biberach (Baden) von einem Zug der Ortenau-S-Bahn in einen weiteren Triebwagen der selben Bauart, in dem sie jedoch unverhofft zum Schwarzfahrer wurden. Welcher Gelegenheitsreisende weiss denn, dass die Züge im Harmersbach- und Achertal auf einer Strecke der SWEG und nicht auf Gleisen der DB unterwegs sind?

    Seit dem 18.11.2000 entfällt das Nachlösen. Die OSB-Fahrer wurden kurzfristig durch Dienstanweisung über die Regelung informiert, ab sofort das Ticket "Schönes Wochenende" als Fahrschein anzuerkennen. Versprochen hatte dies SWEG-Vorstand Johannes Müller schon vor einem Jahr in einem Gespräch mit dem ehemaligen Landrat Günter Fehringer und dem Arbeitskreis Nahverkehr Ortenau. Er äußerte damals allerdings auch seine Verärgerung über die Haltung der DB, die zu keinerlei Ausgleichsleistung für die Anerkennung bereit war.

     
    HOME | zurück zu den ÖPNV-News